Junge Christen wollen sich um ihre Stadt kümmern
Verein Mittendrin e. V. startet in Pößneck „Projekt Hoffnung“
(OTZ) Mit dem Aufstieg von 35 verschiedenfarbigen Luftballons über dem Pößnecker Marktplatz eröffnete der Pößnecker Verein Mittendrin am Samstag symbolisch sein „Projekt Hoffnung 2011 - Jugendliche kümmern sich um ihre Stadt“. Es ist Teil einer deutschlandweiten Aktion unter dem Motto „Hoffnung - Dienen mit Wort und Tat“.
Das Ziel besteht darin, Jugendliche zu motivieren, durch verschiedene diakonische Dienste anderen Menschen ihrer Stadt Hoffnung zu bringen und Nächstenliebe zu üben. In Pößneck wird das Projekt von Jugendlichen der evangelischen Kirchgemeinde, der Landeskirchlichen Gemeinschaft und des Vereins Mittendrin getragen.
Bürgermeister Michael Modde (Freie Wähler) war froh darüber, dass sich junge Christen auf dem Markt, der in den vergangenen Jahren wiederholt Schauplatz politischer Auseinandersetzungen gewesen sein, eingefunden hätten, um etwas für die Stadt zu tun. Er wünschte der Initiative eine breite Resonanz.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Mittendrin e. V., Olaf Schöler, präsentierte Michael Modde das noch leere „Buch der Hoffnung“. Darin sollen die Aktivitäten des Projektes dokumentiert werden. Bilanz soll nicht ganz zufällig am 11.11.2011 zum Martinstag gezogen werden. Denn ein weiteres Symbol der Aktion ist der Mantel des Heiligen Martin. Nach biblischer Überlieferung teilte Martin einst sein Gewand mit einem frierenden Bettler.

Konkret geplante Vorhaben gebe es derzeit noch nicht, so Schöler. Auf jeden Fall werde das Projekt Hoffnung einen Beitrag beim Pößnecker Frühjahrsputz am 15.04.2011 leisten, kündigte er an.
Der vor 14 Monaten gegründete Mittendrin e. V. hat 16 Mitglieder. Er finanziert sich aus Spenden. Am Schulplatz 3 in Pößneck unterhält er die Begegnungsstätte MITTENDRIN. (Quelle: OTZ vom 17.01.2011)
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