Ein Gottesdienst mitten im Stadtfest

Rund 200 Menschen kamen am 6. September 2026 auf dem Pößnecker Marktplatz zusammen, um im Rahmen des Stadtfestes gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Mitten im bunten Treiben der Stadt entstand ein besonderer Ort der Begegnung, des Nachdenkens und der Gemeinschaft.

Vorbereitet wurde der ökumenische Gottesdienst gemeinsam von Matthias Creutzberg, dem 2. Vorsitzenden des Mittendrin e.V. und Leiter des Ökumenischen Arbeitskreises, sowie den beteiligten Gemeinden und Gemeinschaften. Vertreter der Evangelischen und Katholischen Kirche, der Neuapostolischen Kirche, der Landeskirchlichen Gemeinschaft, des Mittendrin e.V. und der Hausgemeinde wirkten an der Gestaltung des Gottesdienstes mit. Damit wurde die ökumenische Verbundenheit in Pößneck auf besondere Weise sichtbar.

Im Zentrum stand die inspirierende Predigt von Simon Dahlke zur Frage: „Welches Christentum braucht eine Welt wie unsere heute eigentlich noch?“ Eine Frage, die zum Nachdenken einlud und viele ganz persönliche Gedanken anstoßen konnte.

Simon Dahlke folgte nach seiner Tätigkeit als Lehrer seiner Berufung zum Evangelisten und Pastor. Heute lebt er in Thüringen, wo er Hausgemeinde-Netzwerke gründet und begleitet, unter anderem in Pößneck, Neustadt an der Orla und Stadtroda. Darüber hinaus bildet er geistliche Leiter aus und unterstützt Gemeinden auch über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Besonders tiefgehend waren auch die Fürbittgebete der Vertreter aus den verschiedenen Gemeinden. Sie nahmen die Sorgen, Hoffnungen und Herausforderungen unserer Zeit in den Blick und machten spürbar: Christlicher Glaube lebt davon, füreinander einzustehen und miteinander Hoffnung zu teilen.

Für die musikalische Gestaltung sorgten der Posaunenchor der Landeskirchlichen Gemeinschaft und die „Band ohne Namen“ unter der Leitung von Yves Günther. Mit abwechslungsreicher Bläser- und Bandmusik schufen sie einen feierlichen, zugleich aber auch frischen und lebendigen Rahmen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen besonderen Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben – und natürlich allen, die dabei waren! Gemeinsam glauben, gemeinsam feiern, gemeinsam unterwegs sein. 

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